Seminarbeispiel mit Verlaufsprotokoll:

"Das Tabu im Tabu…"

Kinderwunsch und Elternschaft bei Menschen mit Assistenzbedarf

In den Lebensräumen und Glücksphantasien von Menschen spiegeln sich die gesellschaftlichen Norm- und Wertvorstellungen mit den dazu gehörenden Rollenerwartungen wieder.

So vielfältig wie die individuellen Lebensläufe sind, so differenziert verläuft die individuelle Lebensführung.

Neben der verständlichen Betroffenheit und emotionaler Reaktion ist ein sachlicher Erfahrungs- und Meinungsaustausch auf der Grundlage von Kindeswohl­interessen zu diesem Thema notwendig.

Nach einigen allgemeinen und theoretischen Überlegungen können wir an konkreten Praxisbeispielen arbeiten.
Es soll deutlich werden, dass die allgemeinen Unsicherheiten weitaus geringer wären, wenn im Bereich von Wohn- und Finanzierungsmodellen mehr Klarheit herrschen würde.

Konzepte der Assistenz müssen nicht nur die Interessen der Eltern berücksichtigen, sondern gleichzeitig das Kindeswohl garantieren.

Ich möchte mit Interessierten um klare Standpunkte "ringen", über Lebensformen und Wohnmodelle mit (Eltern-)Assistenz diskutieren und die Fachlichkeit zu diesem oft tabuisierten Thema erhöhen.
Christiane Biller-Pech,
Dipl. Psych. und Dipl. Soz./Päd.

Verlaufsprotokoll

Fortbildung am 24.10.2007 für "Lebenswege…"

"Das Tabu im Tabu…" - Kinderwunsch und Elternschaft bei Menschen mit Assistenzbedarf

  1. Vorstellungsrunde
    Erwartungsprofil
  2. Einführungsvortrag
  3. "Das Tabu im Tabu"
  4. Elternverantwortung – Was brauchen Eltern?
  5. Filmsequenz "Elternassistenz"
  6. Kindeswohl – Was brauchen Kinder?
  7. Film: Behinderte Eltern Resilienzforschung
  8. Institutionelle und finanzielle Möglichkeiten und Grenzen
  9. Eigene Befindlichkeiten und Professionalität
  10. Resumé und "Was fehlt noch?"

Gez. Biller-Pech
PARENTING - ELTERNSCHULE

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